Mit Kundeninteraktionen die Markentreue stärken

Steigender Bedarf in der Babynahrungsindustrie

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    Laut Bevölkerungsbericht der Vereinten Nationen werden bei einem jährlichen Zuwachs von rund 83 Millionen Menschen im Jahr 2030 8,5 Milliarden Menschen auf der Erde leben, 2050 9,7 Milliarden und 2100 mehr als 11,2 Milliarden. Die Bevölkerung wächst in erster Linie in Schwellenländern.

  • Der gesellschaftliche Wandel begünstigt das Marktwachstum für Babynahrung. Traditionell wurden Kinder in der Mehrzahl der Entwicklungs- und Schwellenländer mit selbst zubereiteter Nahrung versorgt. Im Zuge der Globalisierung und der Weiterentwicklungen auf den Schwellenmärkten wandert die Bevölkerung jedoch vom Land in die Städte ab. Dieser veränderte Lebensstil hat zu einer erhöhten Nachfrage nach Babyfertignahrung geführt. Hinzu kommt, dass die Zahl der arbeitstätigen Frauen und Doppelverdienerhaushalte steigt, sodass Eltern aller Kontinente und Kulturen aufgeschlossen und bereit sind, auf die praktischere Ernährung ihrer Kinder mit Ersatzmilch und Flüssignahrung umzustellen.

Vertrauen – ein zentraler Faktor für mehr Umsatz und Markenwert

Inhaber von Babynahrungsmarken stehen vor Herausforderungen. Wer Herausforderungen meistert und kontinuierlich die Verbrauchermeinung berücksichtigt, kann Vertrauen aufbauen und stärken. Vertrauen ist der Hauptfaktor für Verbraucher, regelmäßig eine bestimmte Marke zu kaufen und dadurch zum Markenbotschafter zu werden.

  • Wenn Einzelhandel und Verbraucher wissen, dass eine Marke bei Qualität und Produktherkunft glaubwürdig und transparent agiert und
  • wenn Eltern transparenten Einblick in die Inhaltsstoffe haben und auf diese Weise informierte Entscheidungen zur Ernährung ihrer Kinder treffen können,

bauen Hersteller Markenwert und Vertrauen auf und heben sich durch Kundenbindungsmaßnahmen von anderen Anbietern auf dem Markt ab.

In einer sensiblen Branche wie der Babynahrung recherchieren Verbraucher vor dem Kauf von Produkten für ihre Kinder üblicherweise gründlich im Internet und in ihren Communitys. Daher sollten Markeninhaber den Hauptschwerpunkt darauf legen, Verbraucher zu informieren und vor, während und nach dem Kaufprozess mit ihnen zu interagieren.

 

Engerer Kontakt mit Eltern durch Kundeninteraktion

  • Mit dem Konzept der Kundenorientierung und der digitalen Transformation betrachten Unternehmen aller Branchen die Kundeninteraktion heute als Produktangebot oder ergänzenden Service. Bei einer Umfrage von Label Insight und dem Food Marketing Institute im Jahr 2016 gaben 39 % der teilnehmenden Verbraucher an, zu einem Wechsel von der üblicherweise gekauften Marke zu einer Marke bereit zu sein, die über das Etikett hinaus umfassendere Produktinformationen zur Verfügung stellt. 2018 stieg dieser Anteil auf 74 %2.

Die Verpackung ist ein zentrales Element des verbraucherseitigen Zugangs zu Waren. Die Kaufentscheidung wird sowohl von immateriellen Aspekten wie der Markenbekanntheit als auch von materiellen Faktoren wie Preis und Erscheinungsbild der Verpackung beeinflusst. Bei einer Umfrage von McKinsey unter Käufern von Milchprodukten fiel die große Mehrheit in die Kategorie der Verbraucher, die bei der Kaufentscheidung unbedingt oder vorzugsweise über Produktinhaltsstoffe, Herstellungsverfahren und Beschaffungspraktiken informiert sein möchten3.

Das Ziel der Kundeninteraktion besteht darin, eine Bindung zwischen Markeninhaber und Verbraucher aufzubauen, bevor die Kaufentscheidung getroffen wird. Mit eindeutigen Kennzeichnungen wie einem QR-Code auf der Verpackung einer Babymilch können Eltern weitere Informationen abrufen, die die Angaben auf der Verpackung ergänzen. Sie scannen dazu einfach mit ihren Mobilgeräten den QR-Code und besuchen so die Website.

Hersteller können Rückverfolgungsinformationen wie die folgenden Angaben bereitstellen:

  • Produktionsort
  • Produktionsort
  • Ausfuhr-/Einfuhrort
  • Herkunft der Ausgangsstoffe
  • Verfahren der Milchpulverherstellung
  • Darüber hinaus können Unternehmen auf Basis von Kundeninteraktionen Treueprogramme entwickeln.  Einen eindeutigen Code auf einem Produkt scannen, Informationen an die Community weitergeben, Fragen anderer Verbraucher beantworten: Das sind nur einige Beispiele für Aktionen, für die Hersteller Kunden mit Sammelpunkten, Rabatten auf den nächsten Kauf, kostenlosen Proben neuer Produkte oder auch einem VIP-Status für Marken-Events prämieren können.

Sämtliche Kundeninteraktionen sind darauf ausgelegt, Vertrauen aufzubauen. Zugleich profitieren Marken von den Verbraucherinformationen, die sie bei diesen Maßnahmen sammeln. Mit umfassenden Datenbeständen können Unternehmen die Entscheidungen von Eltern für ihre Kinder nachvollziehen:

  • Zeitpunkt des Produktkaufs
  • Vertriebskanal
  • Häufigkeit des Kaufs
  • Zufriedenheit und Akzeptanz durch das Baby

Dieser nachhaltige Kundeninteraktions- und Angebotsoptimierungszyklus gewährleistet die langfristige Glaubwürdigkeit eines Produkts und die Treue zu einer Marke auf dem hart umkämpften Markt für Babynahrung.

Laetus ist Ihr Geschäftspartner mit einer gemeinsamen Digitalisierungs- und Kundenbindungsvision. Wir bieten Lösungen für Ihre Babymilch-Verpackungslinie auf allen Stufen Ihres Kundeninteraktionsplans. Unser erfahrenes Projekteinsatz- und Endverbraucher-Integrationsteam setzt die Änderung um, damit Sie Abläufe effizienter, flexibler und agiler gestalten und Ihre Digitalisierungs- und Kundeninteraktionsziele besser erreichen können.